PKW-Reinigung

Selbstverständlich kann man sein Auto auch selbst reinigen, putzen und pflegen, aber gerade für Menschen, die sehr wenig Zeit haben oder es einfach nicht können, ist es natürlich sinnvoll, das Auto zu einer professionellen PKW-Reinigung zu geben. Schließlich will man ja nicht mit einem schmutzigen Auto unterwegs sein.

Eine Autopflege macht das Auto nicht nur sauber, sondern erhält auch den Wert des Autos. Ein fünf Jahre altes Auto sieht nicht unbedingt wie fünf Jahre aus, sondern kann durch sachgerechte Pflege wie neu aussehen. Die Autopflegemittel schützen die lackierten und auch unlackierten Kunststoff- und Metalloberflächen vor schädlichen Einflüssen, wie Streusalz. Durch das Auftragen des Autopflegemittels wird ein dünner und wirksamer Film auf die Oberfläche gelegt. Dieser Film verhindert es auch, dass ein Auto zu stark verschmutzt. Der Schmutz hat da keine Möglichkeit mehr, haften zu bleiben. Zu einer professionellen PKW-Reinigung gehören Fahrzeugaußenaufbereitung, Innenraumaufbereitung, Motorwäsche, Unterbodenschutz, Teillackierung und Konservierung. Die Motorwäsche sollte man in keinem Fall auf eigene Faust machen, denn wie schnell ist der Schaden größer, als dass der Schmutz weg ist. Viele Menschen denken, man kann doch mit dem Hochdruckreiniger den Motor waschen und dann ist dieser gleich wie neu. Diese Menschen bedenken aber nicht, dass der Druck von einem Hochdruckreiniger für den Motor zu hoch ist und dass dabei Schalter beschädigt oder Kabel abgerissen werden können. Außerdem wird eine Scheibenreinigung innen und außen vorgenommen, wobei die Scheiben mit Nano veredelt werden.

Ebenso wird auch Kunststoffpflege innen und außen durchgeführt. Die Veredlung hat den Sinn, dass neuer Schmutz nicht mehr so leicht haften bleibt und man es das nächste Mal bei der Reinigung leichter hat. Felgenreinigung, Reifenpflege und natürlich Felgenveredlung mit Nano stehen auch auf dem Programm, ebenso wie die Lackveredlung mit Nano. Der Innenraum wird sehr gründlich mit Spezialstaubsaugern ausgesaugt und dabei werden Tierhaare, Baumharz und Teer gründlich entfernt. So hätte man gar nicht die Möglichkeit und die Mittel, den Baumharz und Teer zu entfernen. Anschließend wird das Cockpit gereinigt und gepflegt, ebenso auch die Seitenverkleidung am Auto und die Ablagefläche und Lüftungsgitter. Wenn dies geschehen ist, dann werden die Polster und die Teppiche shampooniert und somit vom Schmutz gründlich befreit. Besonders Raucherautos enthalten auch nach längerem Rauchen den Geruch von Rauch und dieser wird mit Ozon entfernt. Man kann aber auch den Geruch von Hunden oder andere Gerüche auf diese Weise entfernen.

Wenn man das Auto selbst gründlich pflegen und reinigen will, kann man damit auch in die Waschhalle fahren, weil die wenigsten Menschen die Möglichkeit haben, ihr Auto vor der Haustür zu reinigen. Eine Waschanlage, durch die man einfach nur mit dem Auto hindurch fahren muss, hilft nur, um den gröbsten Schmutz zu entfernen. Zudem kostet ein Besuch in der Waschanlage viel Geld. Eine solche Waschanlage nennt man Waschstraße. Gute Waschanlagen bieten Fachkräfte oder Hilfestellungen an und so kann man selbst entscheiden, ob man das Auto komplett von der Fachkraft reinigen lassen möchte, oder selbst mit tätig werden möchte. Meistens kann man vor der Waschhalle das Auto mit einem Dampfstrahlgerät vorreinigen und dabei wird die Windschutzscheibe und vordere Front mit einem speziellen Reinigungsmittel eingesprüht. Im Sommer sollte dies ein Mittel enthalten, damit die Insekten und deren Spuren entfernt werden und im Winter sollte dies ein Mittel gegen die Streusalzablagerung enthalten. Stärkere Verschmutzungen, wie man sie oft an Geländewägen findet, können mit einer speziellen Bürste behandelt werden. Diese Bürsten sind schonend zum Lack, aber hartnäckig gegen den Schmutz. Nun kann man den Dampfreiniger nutzen und alles, was vorbehandelt wurde, abwaschen. Also, die Insekten von der Scheibe und den Bremsstaub von den Felgen entfernen. Anschließend wird von Hand und einem speziellen Autoshampoo das Auto gründlich gewaschen. Dabei erreicht man natürlich auch die Stellen, die bei einer Durchfahrt einer Waschstraße nicht erreicht werden würden, wie zum Beispiel unterhalb von den Scheibenwischern. Nach dem Einshampoonieren wird das Auto klargespült und abgeledert. Man verwendet hierbei Leder, weil dies schonend zum Lack ist und keine Flusen und Fusseln am Lack zurücklässt. Außerdem nimmt das Leder das Wasser gut auf, im Gegensatz zu anderen Trockentüchern. Nach dem Abledern wird das Auto noch einmal mit einem Mikrofasertuch abgewischt und danach müssen die Scheiben noch einmal gesondert abgewischt werden, die Reifen geschmiert werden und schon ist das Auto von außen wieder richtig sauber. Bei den meisten Waschhallen und auch weniger empfehlenswerten Waschstraßen, gibt es Stationen mit Staubsaugern und so kann man mit diesen kräftigen speziellen Saugern, dem Schmutz und Staub zu Leibe rücken. Dieses Staubsauger kostet natürlich etwas mehr Geld, aber dafür wird der Innenraum im Auto richtig abgesaugt. Diese Staubsauger sind wesentlich kräftiger, als die handelsüblichen Staubsauger, die man gewöhnlich zuhause hat. Mit so einem Gerät bringt man sogar kleine Steinchen oder Sand aus den Lücken oder Ritzen im Auto heraus, welche sonst dort hängen bleiben würden.